Gewalt an SchulenWas berichten die Medien Über das Thema: Gewalt an Schulen?
Gerade in den letzten Jahren und in Österreich speziell im heurigen Jahr sind Themen wie Gewalt, Aggression und Kriminalität von Kindern und Jugendlichen häufig durch die Medien gegeistert. Besonders der Begriff „Gewalt in Schulen“ hat in Österreich in letzter Zeit wieder häufig Verwendung in öffentlichen Diskussionen gefunden. Die Definition für Gewalt findet hier natürlich genauso Anwendung wie in den Absätzen davor. Es gibt viele verschiedene Formen und Abstufungen der Gewalt – dies sollte immer beachtet werden – man kann nicht allem den „gleichen Hut aufsetzen“!
Es scheint zwar so, dass es an den Schulen immer schlimmer wird – die Medien berichten von Gräueltaten an den Schulen – jedoch muss man sagen, dass diese zum Glück „nur“ Einzelfälle sind!
Die Jugend war schon immer die schlechteste aller Zeiten – Zitate über „Jugend liebt den Luxus, hat schlechte Manieren, keinen Respekt vor älteren Leuten, widerspricht den Eltern, tyrannisiert ihre Lehrer“ gibt es seit Sokrates.
Die Gesamtzahl der in der polizeilichen Kriminalstatistik angeführten Gewaltdelikte im Schulbereich bewegt sich jedoch unterhalb des Promillebereichs – vorausgesetzt man bezieht sich auch die Gesamtzahl der SchülerInnen.
Selbst Unfallstatistiken und eine Generationenvergleichsstudie (im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur) können keinen generellen Anstieg der Gewalt nachweisen. Das Ausmaß an physischer Aggression ist sogar tendenziell rückläufig, während Formen der psychischen und verbalen Aggression jedoch zuzunehmen scheinen. Gesamt könnte man sagen, dass die heutige Gesellschaft insgesamt sensibler gegenüber Gewalt reagiert. Im Gegensatz dazu scheinen einzelne jugendliche GewalttäterInnen brutaler als früher vorzugehen.
Beispiele aus jüngster Zeit:
· An einer Kölner Gesamtschule schoss ein 15 jähriger Schüler seinem Klassenlehrer
mit einem Gasrevolver aus nächster Nähe ins Gesicht. Die Folgen waren Schwere Verletzungen!
· In Metten wurden drei 14-jährige Hauptschüler festgenommen, die die Absicht hatten
ihre Klassenlehrerin, die Rektorin sowie Mitschüler zu ermorden.
· Die 15-jährige Monique wurde an einer Hamburger Gesamtschule immer
wieder von einem Klassenkameraden belästigt und betatscht. Als ihre
Mutter Lehrerin beschwerte, passierte nichts. Dann stellte Moniques Freund, der 15 jährige Dominik den Täter zur Rede. Es kam zu einer Schlägerei, Dominik
wurde mit einem Messer schwer verletzt.
Was sind die Ursachen für diese alarmierende Entwicklung?
Wissenschaftler sind sich einig, dass viele Faktoren eine Rolle spielen:
· Veränderte Familienstrukturen. Wenn beide Elternteile oder Alleinerziehende berufstätig sind, bleibt für die Kinder mit ihren Sorgen und Ängsten oft zu wenig Zeit.
· Mangelndes Interesse. Viele Eltern informieren sich erst über das schulische Umfeld,
wenn die Noten schlechter werden.
· Die Auswirkungen der „Ellenbogen-Gesellschaft“. Viele Kinder haben nicht gelernt,
Konflikte verbal auszutragen, Kompromisse zu machen. Ein wichtiger Erziehungsauftrag, für den nicht die Lehrer, sondern die Eltern zuständig sind!
· Der Einfluss von Computerspielen oder der Medien. Im Durchschnitt hat ein deutscher
Schüler bis zu seinem 13. Lebensjahr bereits 10 000 TV-Morde gesehen.
· Perspektivlosigkeit. Steigende Jugendarbeitslosigkeit und Lehrstellenmangel machen
Angst vor der Zukunft.
Meine Meinung
Dieses Thema ist zurzeit leider immer aktueller, und für meinen Teil, denke ich, dass Gewalt sinnlos ist!Ich denke, es gibt KEIN Problem, das man nicht normal ausdiskutieren kann.
2 Kommentare
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lieber Mario,
woher stammt der artikel? Ich bin beeindruckt, dass dich dieses thema berührt und du eine sehr wichtige und vor allem gesunde einstellung zum thema „gewalt“ hast.
hast du das buch gelesen, das du in deinen blog eingebaut hast?
hast du selber einmal gewalt an einer schule erlebt oder beobachtet?